Eigentlich hatten wir dieses Thema nicht bearbeiten wollen, aber durch ein Verschweigen werden bekannte Probleme nicht gelöst. Die aktuellen (06/2025) globalen Krisen mit grenzüberschreitenden kriegerischen Auseinandersetzungen und Bedrohungen sind eine reale Gefahr, deren direkte Auswirkungen auch Europa einschließlich der Schweiz betreffen können. Die in den Medien täglich dargestellten Zerstörungen von Wohnhäusern zeigen, dass Despoten und Tyrannen nicht vor der Ermordung von Menschen in anderen Ländern zurückschrecken.
Die Schweiz ist weltweit das einzige Land, in dem (seit 1962) gesetzlich verankert ist, dass jede Einwohnerin und jeder Einwohner im Kriegsfall das Recht auf einen geschützten Raum hat. Infolge dieser gesetzlichen Bestimmungen hat die Schweiz rund um Bunker und Schutzbauten weltweit wohl auch die größten Erfahrungen, so dass Bunker nach dem Schweizer “Goldstandard” international zunehmend gefragt sind. Der Krieg in der Ukraine und weitere globale kriegerische Konflikte sind für viele Menschen ein Anlass zum Überdenken der eigenen Sicherheit.
Bekannt ist, dass die veralteten Bunkeranlagen in der Schweiz, welche auch über 40 Jahre alt sind, nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen entsprechen und möglicherweise den Gefahren moderner Waffen nicht gewachsen sind. Daher haben diese alten Bunker oft auch nur noch musealen Charakter und wurden bzw. werden durch zeitgemäße Schutzeinrichtungen ersetzt, so dass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden.
In den Medien wird berichtet, dass in der Ukraine von den Aggressoren inzwischen auch Chemiewaffen eingesetzt werden, deren Inhaltsstoffe und tödlichen Wirkungen aus dem ersten Weltkrieg bekannt sind. Wer derartige Waffen einsetzt, will Vernichtung und Ausrottung von Menschen.
Um sich von den durch derartige und modernere Waffensysteme ausgehenden Bedrohungen zu schützen, müssen die Schutzmassnahmen und Schutzeinrichtungen entsprechend der Bedrohungslage angepasst werden.